Richtlinien für Autoren und Autorinnen

espero (Neue Folge) ist eine libertäre Zeitschrift, die seit Januar 2020 halbjährlich als kostenlose E-Zine erscheint.

Im Bewusstsein, dass es nicht „den Anarchismus“ geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie zu leben und weiterzuentwickeln, vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschaftsfreie und gewaltlose Gesellschaft ein.

espero möchte eine Plattform für den Austausch undogmatischer und zukunftsorientierter libertärer Ideen sein und die aus ihnen entstehende Praxis des Widerstandes und Neuaufbaus der Gesellschaft unterstützen.

espero lädt interessierte Autor*innen zur Einreichung von Beiträgen ein. Akzeptiert werden Artikel, Essays, Rezensionen, Belletristik und Poesie. Sie sollten sich um einen inklusiven Schreibstil bemühen, von dem sich möglichst alle Leser*innen angesprochen und informiert fühlen können. Eine klare, verständliche Sprache ohne ausschließenden Jargon ist uns wichtig.

Was heißt es, bei espero einen Beitrag einzureichen?

editing toolsJedem eingereichten Beitrag sichern wir eine wohlwollende Prüfung zu. Über seine Aufnahme in die nächste espero-Ausgabe entscheiden wir jeweils im Redaktionskollektiv. Wir behalten uns aber auch das Recht vor, Beiträge für zukünftige Ausgaben zurückzustellen oder gegebenenfalls – bei allem Respekt – auch abzulehnen.

Vor einer Veröffentlichung durchläuft jeder Beitrag unser Korrektorat. Jedwede Änderungen, die über bloße Rechtschreibkorrekturen hinausgehen – also Kürzungen, inhaltliche Überarbeitungen, etc. – stimmen wir selbstverständlich mit unseren Autor*innen ab.

Wir bevorzugen Originalbeiträge, die in der eingereichten Form zuvor noch nicht veröffentlicht wurden.

Vor Erstellen des eigentlichen Beitrags empfehlen wir, uns einen Vorschlag bzw. ein Abstract zu schicken. Ersichtlich sein sollten das Thema, eine grobe Gliederung sowie die ungefähre Zeichenzahl (inkl. Leerzeichen).

Im Sinne einer herrschaftsfreien und gewaltlosen Gesellschaftsvision möchten wir mit unserer Zeitschrift espero der undogmatisch libertären Diskussion ein Forum bieten. Mögliche Themenschwerpunkte, auf welche die Auswahl aber keineswegs beschränkt sein soll, könnten z.B. sein:

  • Anarchistische Ideen- und Bewegungsgeschichte
  • Die Gegenwart libertärer Theorie und Praxis
  • Aktuelle Ereignisse und Nachrichten aus libertärer Perspektive
  • Libertäre Stellungnahmen zu politischen Auseinandersetzungen und sozialen Kämpfen
  • Herrschaftskritik in allen ihren Formen
  • Anarchismus und Geschlechterverhältnisse
  • Ökologie und gelebte Anarchie
  • Libertäre Wirtschaftsmodelle
  • Freiheitliche Utopien und anarchistische Zukunftsmodelle
  • Soziale Bewegungen und Initiativen der Gegenseitigen Hilfe
  • Literatur und Kunst mit libertären Bezügen

Unsere Zeitschrift ist international ausgerichtet. Als kostenlose und weltweit über das Internet erhältliche E-Zine haben wir Leser*innen aus sehr vielen Ländern. Ihnen möchten wir Relevantes und Inspirierendes aus libertärer Perspektive bieten. Daher sind wir sehr an grenzüberschreitender Berichterstattung interessiert, insbesondere, was sozialökonomische Entwicklungen und Trends betrifft.

Wir suchen Autor*innen, die wie wir ein Interesse haben an frischen Analysen, lebensfrohen Stellungnahmen und zukunftsorientierten Ausblicken.

Wir produzieren espero als Ausdruck unseres Widerstands gegen eine ungerechte und zerstörerische Gesellschaft. Wir freuen uns auf Menschen, die uns hierbei unterstützen.

Vorschläge, Abstracts und Manuskripte können online eingereicht werden unter:
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Wir freuen uns von Euch zu lesen!

Das espero-Redaktionskollektiv
in Berlin, Frankfurt am Main und Potsdam