Warum, weshalb, wieso?

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Es gibt einige Fragen, die uns zu unserem Zeitschriftenprojekt häufiger gestellt werden. Hier unsere Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen:

Um die jeweilige Antwort zu erhalten, klicke einfach auf die rot formatierte Frage.


Der Begriff libertär leitet sich von dem lateinischen Begriff Libertas (= Freiheit) ab. In der Vergangenheit wurde dieser Begriff oft als Synonym für „anarchistisch“ benutzt, zumeist von den Anarchist*innen selbst. Damit wollten sie zum Ausdruck bringen, dass sie ein erweitertes Anarchismusverständnis besitzen, das über den traditionell verstandenen Anarchismus hinausgeht. So möchten auch wir den von uns benutzten Begriff „libertär“ verstanden wissen. Denn wir sind der Überzeugung, dass es nicht „den Anarchismus“ geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie im Hier und Jetzt zu leben und weiterzuentwickeln. Mit unserer Zeitschrift vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschafts- und gewaltfreie solidarische Gesellschaft ein.


Dafür gibt es gleich mehrere Gründe:

  • Mit der digitalen Ausgabe unserer Zeitschrift wollen wir einen aktiven Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten. Um uns herum sterben die Wälder, und der Wald ist eine zu wertvolle Ressource, um ihn für die Herstellung von Papier zum Druck unserer Zeitschrift  zu verschwenden.
  • Die digitale Fassung der Zeitschrift espero (im PDF-Format) ist in der Herstellung deutlich kostengünstiger als eine herkömmlich gedruckte Papier-Ausgabe. So können wir sogar vielfarbige Illustrationen in der espero veröffentlichen, was in der Herstellung einer Printausgabe richtig teuer werden würde.
  • Weil die Herstellungskosten der als E-Zine erscheinenden espero relativ überschaubar sind, können wir unsere Zeitschrift kostenlos über das Internet anbieten. Für die Printversion der espero müssten wir dagegen je nach Umfang der einzelnen Ausgabe einen Preis zwischen 8,00€ bis 15,00€ zzgl. Versandkosten verlangen. Diesen Preis würde natürlich kaum jemand bezahlen wollen, wenn er oder sie die Zeitschrift stattdessen als digitale E-Zine kostenlos im Internet bekommen kann.
  • Weil wir espero als E-Zine weltweit kostenlos über das Internet anbieten, erreichen wir mit unserer Zeitschrift ein größeres und internationaleres Publikum als wir dies mit einer herkömmlich gedruckten Papierausgabe schaffen könnten. Die hohe und kontinuierlich anwachsende Anzahl der Downloads macht deutlich, wie beachtlich die Nachfrage nach unserer undogmatisch-libertären Zeitschrift espero ist (s.a. die Angaben zu den Downloads auf der jeweiligen Ausgabenseite der einzelnen Nummern).
  • Die digitale Version hat gegenüber einer auf Papier gedruckten Fassung der Zeitschrift den großen Vorteil, dass man innerhalb der Texte einer Ausgabe mit der Suchfunktion des PDF-Viewers elektronisch recherchieren und interessante Textpassagen per Copy & Paste in ein eigenes Textdokument übernehmen kann. Tschüss Scanner und OCR!


Da gibt es viele Möglichkeiten:

  • durch eine Spende über unsere espero Spendenseite auf dem gemeinnützigen betterplace-Spendenportal
  • als Autorin bzw. Autor. Nähere Infos hierzu findest Du in unseren Autor*innen-Tipps
  • als Übersetzer*in von Beiträgen fremdsprachiger Autor*innen
  • als Mediengestalter*in im Bereich Satz und Layout der Zeitschrift
  • als Webentwickler*in beim Ausbau und der Pflege der espero-Homepage
  • als Influencer*in, indem Du Werbung für espero in Deinem Blog oder auf Deiner Twitter- bzw. Facebook-Seite machst (Werbematerial findest du hier).


Es gibt einige gute Gründe, die für eine Veröffentlichung in espero sprechen:

  • Wenn Du als Autorin oder Autor Interesse an einer großen, an libertären Themen interessierten Leserschaft hast, dann ist die neue espero genau die richtige Zeitschrift für Dich. Das macht allein die Anzahl der von unserer Website heruntergeladenen Ausgaben unserer Zeitschrift deutlich. So wurde unsere im Januar 2020 erschienene Nullnummer inzwischen über 8.000 mal heruntergeladen, und unsere jüngste 2. Ausgabe, das im Januar 2021 erschienene Corona-Special, erzielte allein in den ersten drei Monaten nach seinem Erscheinen über 5.000 Downloads (jeweils Stand: 15.03.2021).
  • Eine Veröffentlichung in espero ist eine gute Gelegenheit, um einem größeren internationalen Publikum die eigene aktuelle Arbeit und Veröffentlichungen vorzustellen.
  • Alle Autor*innen von espero können, wenn sie dies wollen, eine eigene Autor*innen-Seite im aLibro-Onlineshop bekommen, auf der ihre für die Anarchie- und Anarchismusforschung interessanten und noch lieferbaren Buchtitel zum Kauf angeboten werden. In jeder Ausgabe der espero wird zudem auf die Autor*innen-Seiten im aLibro-Onlineshop verlinkt, so dass sich die Leser*innen direkt zu Deinen lieferbaren Buchtiteln durchklicken können.
  • Eine Veröffentlichung in espero wird auch in fernerer Zukunft interessierten Leser*innen zur Verfügung stehen, was Dir nicht jede gedruckte Zeitschrift garantieren kann. Um das sicherzustellen, wird unsere Zeitschrift von der Deutschen Bibliothek (Frankfurt am Main) als Periodikum mit Langzeitarchivierung behandelt.

Das lässt sich einfach beantworten:

  • Wir können die als E-Zine erscheinende espero kostenlos anbieten, weil wir die meisten Arbeiten, die zu seiner Erstellung in den Bereichen Redaktion, Übersetzung und Herstellung erforderlich sind, ehrenamtlich leisten. Auch unsere Autor*innen leisten hierfür einen ehrenamtlichen Beitrag, indem sie uns ihre Beiträge für die Veröffentlichung in espero kostenlos zur Verfügung stellen.
  • Sämtliche darüber hinausgehende Sachkosten und externen Arbeiten (wie z. B. die Web-Providergebühren oder auch Übersetzungen, die wir nicht selber realisieren) werden durch die Spenden für unser Projekt abgedeckt, die wir über unsere espero Spendenseite von unseren dem espero-Projekt wohlgesonnenen Spender*innen erhalten.

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