Drei Tage lang präsentieren über 60 linke Verlage auf der 31. Linken Literaturmesse in Nürnberg (30.10.-1.11.2026) ihr aktuelles Programm. Über 65 Buchvorstellungen und Lesungen mit Autor:innen und kulturellem Rahmenprogramm, darunter auch eine Veranstaltung unserer Zeitschrift espero:
31. Oktober 2026, 13:00 Uhr (Seminarraum, 1. Stock) – Die libertäre Zeitschrift espero stellt sich vor: Podiumsdiskussion zu ausgewählten Beiträgen (Libertäre Pädagogik; Zukunft der anarchistischen Bewegung; Anarchie und Klimakatastrophe; Neoanarchismus)
Die seit Januar 2020 in neuer Folge und kostenfrei erscheinende Zeitschrift espero (www.edition-espero.de) knüpft an die Tradition der von 1993 bis 2013 erschienenen Vierteljahresschrift espero an und will dieses bewährte Forum für libertäre Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in neuer und zeitgemäßer Form fortführen.

Im Bewusstsein, dass es nicht „den Anarchismus“ geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie zu leben und weiterzuentwickeln, vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschafts- und gewaltfreie solidarische Gesellschaft ein.
Im Rahmen dieser Veranstaltung mit Herausgeber:innen und Autor:innen soll die Halbjahresschrift espero vorgestellt werden. Anhand der der jüngsten espero-Ausgaben wollen wir wichtige darin behandelte Themen – Zustand der anarchistischen Bewegung heute; Libertäre Pädagogik; Anarchie und Klimakatastrophe; Neoanarchismus – ansprechen und darüber zugleich mit allen Anwesenden ein lebendiges Gespräch führen.
Wer einmal in unsere Zeitschrift „hineinschnuppern“ möchte, findet im Folgenden einige Lektüre-Empfehlungen zu kürzlich in espero erschienenen Beiträgen:
espero. Libertäre Zeitschrift (Neue Folge), Potsdam: Libertad Verlag, Nr. 12 / Januar 2026:
- Siegbert Wolf: Der Traum ist aus!? Dennoch alles tun, damit er Wirklichkeit wird – Ein Weckruf, S. 11-49 (online | PDF).
- Ulrich Klemm: Ist anarchistische Pädagogik sozialistisch?, S. 103-135 (online | PDF).
- Lena Rothwinkler: Beziehungsanarchie – Zwischen Utopie & Realität, S. 233-249 (online | PDF).
- Rolf Raasch: Neoanarchismus: Politische Theorie oder individueller Lebensentwurf?, S. 225-231 (online | PDF).
Und weil sie gut zur Diskussion über den „Neuen Anarchismus“ passen, auch noch ein paar weitere Lesetipps aus unserer aktuellen Sommerausgabe:
espero. Libertäre Zeitschrift (Neue Folge), Potsdam: Libertad Verlag, Nr. 13 / Juli 2026:
- Tomás Ibáñez: Der unauflösbare und dennoch fruchtbare Widerspruch im Anarchismus (online | PDF).
- Annette Schlemm: Gegenseitige Hilfe im Zeitalter des Kollapses, S. 133-144 (online | PDF).
- Jochen Schmück: Der Weg entsteht beim Gehen: Von der Wiederentdeckung der Anarchie im Anarchismus (online | PDF).
Wir freuen uns auf Euren Besuch unserer Veranstaltung in Nürnberg und hoffen, mit Euch ins Gespräch zu kommen.
Mit herzlichen Grüßen
Das espero-Team